Über die Geographische Gesellschaft

Das neue Veranstaltungsprogramm für das Winterhalbjahr 2017/18 ist online: Vorträge und Exkursion
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NEU: Entdecke die GALERIE
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Die GEOLOGO2FBGRAPHISCHE GESELLSCHAFT IN HAMBURG (GGH) ist eine traditionsreiche Hamburger Institution, die sich zum Ziel gesetzt hat, Verbindungen zwischen der Wissenschaft auf der einen Seite und Gesellschaft, Staat und Wirtschaft auf der anderen Seite herzustellen und zu pflegen. Ausdruck dieses Anspruchs war in der Vergangenheit die Gepflogenheit, den Ersten Bürgermeister der Stadt gleichzeitig zum Vorsitzenden der Geographischen Gesellschaft zu wählen.

Als die Geographische Gesellschaft 1873 gegründet wurde, standen die wissenschaftlichen Aktivitäten freilich unter dem Einfluss der Wirtschaftsinteressen der nach Übersee orientierten Kaufmannschaft. Inzwischen haben sich die Gewichte verlagert.

Heute versteht sich die Geographische Gesellschaft in erster Linie als Brücke zwischen der Hochschulgeographie und den verschiedenen Tätigkeitsfeldern geographischer Praxis. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist sie gleich auf mehreren wissenschaftlichen Gebieten aktiv.

Die Geographische Gesellschaft lädt regelmäßig zu Vortrags­­veranstaltungen im Institut für Geographie ein, führt Exkursionen durch, gibt eine Schriftenreihe heraus und unterhält eine eigene Bibliothek. Die Publikation, die seit mehr als 100 Jahren unter dem Namen „MITTEILUNGEN DER GEOGRAPHISCHEN GESELLSCHAFT IN HAMBURG“ erscheint, widmet sich vorrangig aktuellen raumwissenschaftlichen Problemstellungen. Diese Veröffentlichungen werden an die Mitglieder der Gesellschaft verteilt und gelangen im Austausch in etwa 500 Bibliotheken im In- und Ausland.

 

Hier geht es zum Link der Aufnahme des Vortrgas von Boris Michel zum Thema Antisemitismus, Großstadtfeindlichkeit und reaktionäre Kapitalismuskritik in der deutschsprachigen Geographie vor 1933 aus der Vortragsreihe GEOGRAPHIE HAT/MACHT/BRAUCHT GESCHICHTE: Kontinuitäten und Brüche in der dt. Geographie