Die Verlandung des Aralsees: Folgen des Eingriffs in den Naturhaushalt

Die Verlandung des Aralsees: Folgen des Eingriffs in den Naturhaushalt

Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft e.V.

10.11.2015

Weitblicke – Vortrag und Diskussion

Mit Galina Nurtasinowa, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Kasachische Gesellschaft e. V. und Dr. Falk-Juri Knauft, Prorektor für Wissenschaft und Forschung an der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty, Kasachstan.

„Mit dem Wasser kommt das Leben“ – so lautet eine alte usbekische Redensart in Anlehnung an die traditionsreiche Bewässerungspraxis des Landes. Durch die künstliche Bewässerung von Wüsten und Halbwüsten entsteht Ackerland und damit Leben, wo es vorher keines gab. Aber gerade dieser Prozess hat zur Austrocknung des Aralsees geführt. Einst ein riesiges Binnenmeer nahezu von der Fläche Bayerns, schrumpfte der See innerhalb der letzten 50 Jahre auf weniger als ein Zehntel seines Volumens und hinterließ ein lebensfeindliches Wüstengebiet. Von der UNO wird die Region um den ehemaligen Aralsee als „größtes ökologisches Katastrophengebiet neben Tschernobyl“ bezeichnet. In der westlichen Welt findet diese Umweltkatastrophe allerdings nur wenig Beachtung.

Moderation
Andreas M. Klein, M.A., Leiter Politisches Bildungsforum Hamburg

Datum Dienstag, 10. November 2015
Uhrzeit 19 Uhr bis 21 Uhr
Ort Vortragsraum (1. Etage) der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, Hamburg

LINKS zur Veranstalung: Konrad-Adenauer-Stiftung und SUB Hamburg

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