Große Exkursion 2018 – Vorankündigung: Pyrenäen | Aragón | Castilla | La Mancha

Pyrenäen | Aragón | Castilla | La Mancha

Leitung: Prof. Dr. Frank N. Nagel, Universität Hamburg

15 Tage, 28. Mai bis 11. Juni 2018 (Anmeldeschluss: 3. Januar 2018)
 
Ein natur- und kulturgeographisches Profil – von den Hochpyrenäen durch Ebro-Becken und Iberisches Randgebirge in die Südliche Zentralmeseta –

Route im Überblick

Toulouse (Flug von Hamburg) | Französische Pyrenäen: Mirepoix – Montségur – St. Gaudens – Lourdes – Luz-Saint-Sauveur – Parc National des Pyrénées – Cirque de Gavarnie – La Mongie – Pic du Midi de Bigorre (rd. 3000 m) | Spanische Pyrenäen: Túnel de Bielsa – Parque de Ordesa y Monte Perdido – Ainsa | Ebro-Becken: Zaragoza | Iberisches Randgebirge: Calatayud | Serrania de Cuenca: Albarracín – Cuenca | Südliche Zentralmeseta: Toledo – Consuegra – Chinchon | Rückflug von Madrid
 
 

Themen

Die Exkursion beginnt in Mirepoix, einer sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Bastide-Anlage im Pyrenäenvorland, und im benachbarten Montségur, einem imposanten und erschütternden Rückzugsort der Katharer (Aufstieg zur Burgruine). Über die Pilgerstadt Lourdes geht es in den Französischen Nationalpark der Pyrenäen, dort Wanderung zum Cirque de Gavarnie. (Diesen hoch aufragenden, einst vergletscherten Talkessel an der Nordseite des Monte Perdido beschrieb Victor Hugo zu Recht als einen der “erhabensten Orte Frankreichs” oder auch als “Colosseum de la Nature”.) Am 1. Juni, Beginn der Sommersaison im modernen Ski- und Wandergebiet von La Mongie, Auffahrt per Seilbahn auf den Gipfel des Pic du Midi de Bigorre (Fernsicht bis zum Zentralmassiv möglich, Pyrenäen-Museum u.a.).

Auf der spanischen Seite der Pyrenäen sind Wanderungen und Übernachtungen in einem Spa-Hotel geplant. Die lebhafte Hauptstadt Aragóns am Ebro, Zaragoza, war im Jahre 2008 Standort der Expo, erhalten sind einige postmoderne Bauten, u.a. von Zaha Hadid. Weiter geht es nach Calatayud mit seinem Weinbau und der historischen Altstadt, einem Schwerpunkt der Mudejar-Architektur in Aragón, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Erkundung der zentralen Spanischen Meseta gilt anschließend dem relativ unberührten und unbekannten Gebiet der Serrania de Cuenca mit ihren Karstphänomenen, der Quelle des Tajo und historischen Kulturschätzen (Felsmalereien, Salinen, mittelalterliche Stadt-und Burgkulissen). – Die hängenden Häuser (Casas Colgadas) in der Spornlage von Cuenca gehören ebenso zum Weltkulturerbe wie die Altstadt von Toledo und ihrem einzigartigen Ambiente der “drei Kulturen”. Toledo, die Hauptstadt von Castilla-La Mancha, war berühmt für seine noch allgegenwärtige Schwertschmiedekunst und besaß zeitweilig ein legendäres Wasserhebewerk vom Tal des Tajo auf die Anhöhen der Stadt. Consuegra schließlich, auf der Route der “Windmühlen von La Mancha” kultiviert die Verbindung zu Cervantes und “Don Quijote”. Die Exkursion wird im stilvollen Parador de Chinchon beendet, einem alten Augustinerkloster aus dem 15. Jahrhundert.

Die Wanderungen verlangen festes Schuhzeug, sind jedoch eher als moderat, bzw. leicht zu bezeichnen; ein Wander-Teleskopstock ist empfehlenswert.

Mit der Anmeldebestätigung, die Ihnen anschließend zugesandt wird, erhalten Sie weitere Informationen.

14 Übernachtungen (davon 4 in Frankreich und 10 in Spanien)

 
 

Kosten

Hin-und Rückflug Toulouse/ab Madrid, Busfahrt, Besichtigungen, Übernachtung mit Frühstück und mehrgängigem Abendessen pro Person im DZ € 2.200,-, EZ € 400,- mehr.

Die Exkursion wird zusammen mit der Freien Lauenburgischen Akademie, Wentorf durchgeführt.
Anmeldung über die Geographische Gesellschaft Hamburg:
Frau Christel Wichers, Tel: 040-4101714,
E-Mail: ggh@geographie-hamburg.de


Anmeldeschluss: 03. Januar 2018

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