Terrain vague – so viel Platz schaufel ich frei für dich

Terrain vague – so viel Platz schaufel ich frei für dich

Un-Ordnung und frischer Wind. WESTWERK.

 
22.01.2016 – 28.01.2016

Sarah Hildebrand und GastkünstlerInnen präsentieren Fotografie, Installation, Performance, Lesung, Musik und Party

Eine Stadt ändert sich ständig, ist immer in Bewegung. Der Raum wird mehr und mehr verdichtet. Es schwinden die Gelegenheiten zu träumen, zu experimentieren, zu atmen.
Für die Fotografin Sarah Hildebrand ist Brachland eine philosophische Haltung wie Langeweile oder Sehnsucht. Seit Jahren ist sie auf der Suche nach Freiflächen in der Stadt, nach Brachen in Hamburg, wo verlassene alltägliche Objekte, Pflanzen, Unkraut, Graffiti, leere Flaschen, bewohnte Hütten in ihrer Un-Ordnung und der frische Wind sich begegnen. Ihre Fotografien zeigen eine Sehnsucht nach einem anderen Verhältnis zur Stadt.
Am Projekt sind 30 weitere KünstlerInnen, MusikerInnen und ein Wissenschaftler beteiligt, die ihre Beiträge zum Thema Brachland präsentieren (siehe dazu: www.westwerk.org).

Fr, 22. Jan. 2016, ab 15 Uhr
19 Uhr: Suppe für alle
20 Uhr: Totenzug
22 Uhr: DJ Diceindustries

Sa, 23. Jan. 2016, ab 15 Uhr
15 Uhr: Kinderprogramm
15 Uhr: Vortrag »Brachland und Stadtentwicklung«, Karsten Wagner
19 Uhr: Suppe für alle
20 Uhr: visual bassic
22 Uhr: DJ John Eckhardt

So, 24. Jan. 2016, ab 15 Uhr
15 Uhr: Kinderprogramm
18 Uhr: Suppe für alle
19 Uhr: BRIE

Mo, 25. Jan. 2016, ab 15 Uhr
18:30 Uhr: Führung, Künstlergespr.
19 Uhr: Suppe für alle

Di, 26. Jan. 2016, ab 10 Uhr
10 Uhr: Freifläche f. Kita und Schule
15 Uhr: Kinderprogramm
19 Uhr: Suppe für alle
20 Uhr: Sample & Return

Mi, 27. Jan. 2016, ab 15 Uhr
19 Uhr: Führung, Nachbarschaft trifft KünstlerInnen
19 Uhr: Suppe für alle
20 Uhr: Unidentified Flying Object Noise Instrument Club

Do, 28. Jan. 2016, ab 19 Uhr
19 Uhr: Suppe für alle
20 Uhr: Performance Tanja Bolduan, Christian Bruhn, Blind
21 Uhr: Monorain
23 Uhr: Abschlussparty mit
DJ Bauwagenboyknott

 

Wo WESTWERK. – Admiralitätstr. 74 – 20459 Hamburg

 

Alle Inhalte dieses Hinweises sind urheberrechtlich geschützt. Copyright: WESTWERK 2016 – www.westwerk.org

GEOGRAPHIE HAT/MACHT/BRAUCHT GESCHICHTE: Kontinuitäten und Brüche in der dt. Geographie – Über Geschichtssinn in der Geographie und die Disziplingeschichte der Kolonialzeit

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kolloquiumsreihe:
GEOGRAPHIE HAT/MACHT/BRAUCHT GESCHICHTE: Kontinuitäten und Brüche in der dt. Geographie

Vortrag von Boris Michel

Antisemitismus, Großstadtfeindlichkeit und reaktionäre Kapitalismuskritik in der deutschsprachigen Geographie vor 1933

07.01.2016

Das Institut für Geographie an der Universität Hamburg und die Geographischen Gesellschaft in Hamburg e. V. werden sich in den nächsten Semestern intensiv mit der Genese, der Biographie, der inhaltlichen Ausrichtung und der gesellschaftlichen Relevanz der Geographischen Gesellschaft und des Geographischen Institutes in den Jahren seit ihrer Gründung bis in die 1970er Jahre beschäftigen. Zu diesem Zweck wurde im Sommer 2015 eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche zunächst für das Wintersemester 2015/2016 eine kleine Kolloquiumsreihe organisiert, um erste Sondierungen in Richtung kritischer Auseinandersetzung mit der Disziplingeschichte in Hamburg zu unternehmen. Zu diesen Veranstaltungen werden an drei Terminen Kolleginnen und Kollegen aus der Humangeographie ihre Recherchen und Überlegungen zur biographischen, institutionellen und thematischen Ausrichtung von geographischer Forschung- und Lehre und deren Wirkmächtigkeit in den Jahren von 1871- 1970 präsentieren.

Nachdem der erste Vortrag der Kolloquiumsreihe auf großes Interesse gestoßen ist, folgt nun der zweite Vortrag, gehalten durch Dr. Boris Michel. Dieser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der geographischen Stadtforschung, Entwicklungsländerforschung und poststrukturalistischen Theorien in der Geographie.

Veranstaltet vom Institut für Geographie der Universität Hamburg und der Geographischen Gesellschaft in Hamburg e. V.

07.01.2016 | 18 Uhr | Raum 740 | Geomatikum | Bundesstraße 55

Die weiteren Termine sind noch in der Planung und werden demnächst bekannt gegeben.

Plakat zur Veranstaltung

 

Link zur Aufnahme des Vortrags

STREAMLINES: Ozeane, Welthandel und Migration

STREAMLINES: Ozeane, Welthandel und Migration

Deichtorhallen – Halle für aktuelle Kunst

 
04.12.2015 – 13.03.2015
 
Die Ausstellung Streamlines – Ozeane, Welthandel und Migration ist ein Meilenstein in der Geschichte der Deichtorhallen. Sie zeigt vom 4. Dezember 2015 bis 13. März 2016 nicht nur hochaktuelle, unseren Erfahrungsraum erweiternde Kunst, sondern verbindet erstmals die Globalisierung von Kunst und Kultur mit der Geschichte Hamburgs als Hafenstadt und seiner gegenwärtigen wie prospektiven Bedeutung als »Tor zur Welt«. Ein konzeptueller Bezug auf die von Hamburg ausgehenden Seehandelswege ergibt sich schon durch die direkte Hafennähe der Deichtorhallen. Diese Lage und die koloniale Vergangenheit der Hansestadt bilden die Ausgangspunkte für eine genreübergreifende, größtenteils ortsspezifische Arbeiten umfassende Ausstellung in der Halle für aktuelle Kunst.

Zusammengestellt von Koyo Kouoh, Gründungsdirektorin der RAW Material Company und Kuratorin der 2016 EVA International—Ireland’s Biennial, beschäftigen sich 15 künstlerische Projekte zu Seewegen, Flucht, Hafen und Welthandel mit den Ozeanen als »sechstem Kontinent«. Seit dem 15. Jahrhundert werden die globalen Warenströme über die Weltmeere gelenkt und entwickeln sich die Wasserwege zu zentralen Lebensadern der Weltwirtschaft. Die Ozeane verwandeln sich in einen gewaltigen transkulturellen Kontinent, verbinden Menschen und Dinge, schaffen eigene Welterlebnisse. Die Beherrschung der Wasserwege, die immer auch Wege zur Entdeckung neuer Welten waren, ist nun ökonomisch und geopolitisch von größter Bedeutung. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts reagieren die Künstler unmittelbar auf das Fremde und versuchen damit feste Grenzen zu verwischen, ja gar aufzulösen. Die Ausstellung Streamlines präsentiert Werke unterschiedlichster Ausrichtung: In Zeichnungen, Collagen, textilen und skulpturalen Arbeiten, in Fotografien und Filmen zeigen die Künstler die Meere so, wie sie sind, nämlich als ein Areal der Menschen- und Warenströme, der dramatischen Übergänge, der Kommunikations- und Informationsströme.

Streamlines macht die Ozeane zum metaphorischen Fokus, um die kulturellen Auswirkungen des globalen Handels und Warenstroms vom Süden in den Norden zu untersuchen. Die Ausstellung regt zum Nachdenken darüber an, wie Ozeane genutzt werden: Wie kann man soziale, politische und wirtschaftliche Ungleichheiten durch die Meere veranschaulichen, wie den Status unsichtbarer Grenzen und den Begriff Eigentum in Bezug auf die Ozeane verstehen? Wie deutet man Migrationsströme? Wer erlässt Gesetze für dieses allumfassende und seltsame Gebiet der Meere? Nicht nur die europäische Sehnsucht nach dem Exotischen hat das Gesicht der Welt verwandelt, etwa durch den Einfluss der außereuropäischen Kunst- und Kultobjekte auf die moderne Kunst. Auch der Handel und die Einfuhr von Rohstoffen wie Kakao, Baumwolle oder Gold aus anderen Kontinenten hat unsere Lebensgewohnheiten unwiderruflich geprägt.

Für die Ausstellung wurden zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Teilen der Welt eingeladen. Sie kommen aus Regionen, bei denen eine enge historische Verbindung mit dem Hamburger Hafen besteht. Hierzu gehören Asien, Lateinamerika, Afrika und natürlich auch Europa. In den Kunstwerken geht es um Migration, Mobilität, die Hoffnung auf ein besseres Leben, um globalisierten Warenverkehr, die Isolation auf der See, Arbeitsbedingungen, die verlorene Beziehung zur Heimat, um geografische Grenzziehungen und psychologische Entfremdung. Die Erfahrungen, die der Betrachter in der Ausstellung macht, werden von künstlerischen Strategien geleitet, für die Begriffe wie Aktion, Konsum, Konfrontation, Umgestaltung, Teilnahme und Narration bestimmend sind. So ist diese Schau über die Geopolitik der Meere auch als ein Kompendium kritischer, transnationaler künstlerischer Interpretationen zu lesen: Sie versammelt humanistische und ästhetische Reaktionen auf die Herausforderungen der Geschichte, der Politik und unserer Umwelt.

Beteiligte Künstler und Schriftsteller
Kader Attia, Mark Boulos, Peter Buggenhout, Ken Bugul, Godfried Donkor, Theo Eshetu, Joana Hadjithomas, Alfredo Jaar, Khalil Joreige, Bouchra Khalili, Abdoulaye Konaté, Otobong Nkanga, Arin Rungjang, Thomas Rentmeister, Ulrike Ottinger, Wendelien van Oldenborgh.

Öffnungszeiten   Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.

Eintrittspreise   10 Euro normal, 6 Euro ermäßigt, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre.

Öffentliche Führungen   Jeden Sa und So 16 Uhr

ADRESSE   Deichtorhallen Hamburg, Deichtorstr. 1-2 / 20095 Hamburg, Tel. 040- 32 10 30, mail@deichtorhallen.de

 

Die Ausstellung »Streamlines« ist eine Kollaboration zwischen den Deichtorhallen Hamburg und der RAW Material Company, Dakar, und wurde gefördert im Fonds TURN der Kulturstuiftung des Bundes.

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Alle Inhalte dieses Hinweises sind urheberrechtlich geschützt. Copyright: Deichtorhallen 2015 – www.deichtorhallen.

Videomaterial zur Ausstellung: NDR-Mediathek

Ausstellung „Das Versprechen der Stadt“

Das Versprechen der Stadt

Freie Akademie der Künste in Hamburg

30.10.2015 bis 20.12.2015

Die Ausstellung von Peter Bialobrzeski zeigt die Collage „Das Versprechen der Stadt“ und thematisiert den urbanen Raum anhand acht unterscheidlichen fotografischen Serien. Shanghai und dessen verschwindende Altstadt, die informellen Siedlungen Südafrikas und Manilas sowie einzelene inszinierte und unberührte Naturfragmente in einer künstlich erstellten Infrastruktur asiatischer Großstädte sind nur Bruchteile der Ausstellung. Trotz architektonischer und geographischer Kontraste werden Zusammenhänge erkennbar.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter „Das Versprechen der Stadt“.

Ausstellungsort     Freie Akademie der Künste Hamburg – Klosterwall 23, 20095 Hamburg
Öffnungszeiten      Dienstag bis Sonntag 11:00 bis 18:00 Uhr (30.10. – 20.12.2015)
Eintritt                     5,– €(ermäßigt 3,– €)

KinoTipp

KinoTipp – Dezember 2015

Lighter than Orange

 

Lighter than Orange

Vor 40 Jahren fand der Vietnamkrieg sein Ende. Doch die fürchterlichen Folgen der Agent Orange-Operationen der US-Armee sind im Land der Drachen bis heute allgegenwärtig. Der Dokumentarfilm „Lighter than Orange“ von Matthias Leupold widmet sich dem wenig thematisierten Erbe der großflächigen Dioxineinsätze und verleiht anhand beeindruckender Portrais betroffenen Menschen eine mächtige Stimme und gibt ihnen somit ihre Würde zurück.

Nach der Vorführung des mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilms stellen sich der Regisseur und weitere Beteiligte euren Fragen und freuen sich auf eine lebhafte Diskussion.

Mehr Infos zum Film findet ihr HIER.

Wann   Dienstag, 08.12.2015 ab 20 Uhr
Wo      H2 im Geomatikum – Universität Hamburg (Bundesstraße 55)

Willkommen sind natürlich wie immer nicht nur Studierende, sondern alle, die Lust haben. Also kommt zahlreich und bringt gerne eure Freunde und Bekannten mit. Der Eintritt ist frei!

Faszination Kulturlandschaft. Das Dummersdorfer Ufer

Faszination Kulturlandschaft. Das Dummersdorfer Ufer

Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL – Museum für Natur und Umwelt

13.11.2015 bis 31.01.2017

Dipl.-Umweltwissenschaftlerin Oda Benthien vom Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (ZKFL) der Universität zu Lübeck stellt in Kooperation mit dem Amt für Denkmalschutz und Archäologie der Hansestadt Lübeck, dem Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e. V. und dem Institut für Multimediale und Interaktive Systeme (IMIS) der Universität zu Lübeck die Kulturlandschaft Dummersdorfer Ufer im Mündungsbereich an der Trave nahe der Ostsee vor. Das „Wissenschafts-Schaufenster“ informiert über die kulturhistorische Entwicklung des Dummersdorfer Ufers und die ökologische Bedeutung der einzigartigen Pflanzengesellschaft. Im Naturschutzgebiet Dummersdorfer Ufer wächst eine besondere, wärme- und lichtliebende Pflanzengemeinschaft, der sogenannte Magerrasen. Inmitten großer Artenvielfalt finden sich viele Rote-Liste-Arten, die anderswo nicht bestehen könnten. Solche naturnahen Kulturlandschaften entstehen z. B. durch Jahrhunderte lange, extensive landwirtschaftliche Nutzung. Die Landschaftspflege übernehmen heute vor allem Heidschnucken und Ziegen, die die Flächen beweiden. Die Besucherinnen und Besucher erwarten interessante Einblicke in aktuelle, naturwissenschaftliche Forschung. Oda Benthien stellt erste Ergebnisse aus ihrem Dissertationsprojekt „Auswirkungen von Klimawandel und Beweidung auf Magerrasengesellschaften“ vor. Eine interaktive Medien-Station lädt ein, Filmmaterial und andere spannende Fakten rund um das Dummersdorfer Ufer zu entdecken.

Das „Wissenschafts-Schaufenster“ im Museum für Natur und Umwelt
Das Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL ist auf Initiative des Wissenschaftsmanagement Lübeck als Projektidee formuliert und in die erfolgreiche Bewerbung als Stadt der Wissenschaft 2012 aufgenommen worden. Das Museum für Natur und Umwelt präsentiert seit dem Wissenschaftsjahr nun aktuelle wechselnde Forschungsarbeiten von Lübecker Hochschulen und Forschungsinstituten.
SCIENCE AKTUELL wird von der Possehl-Stiftung gefördert.

Merh Informationen und alle Termine finden Sie hier.

Die Verlandung des Aralsees: Folgen des Eingriffs in den Naturhaushalt

Die Verlandung des Aralsees: Folgen des Eingriffs in den Naturhaushalt

Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft e.V.

10.11.2015

Weitblicke – Vortrag und Diskussion

Mit Galina Nurtasinowa, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Kasachische Gesellschaft e. V. und Dr. Falk-Juri Knauft, Prorektor für Wissenschaft und Forschung an der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty, Kasachstan.

„Mit dem Wasser kommt das Leben“ – so lautet eine alte usbekische Redensart in Anlehnung an die traditionsreiche Bewässerungspraxis des Landes. Durch die künstliche Bewässerung von Wüsten und Halbwüsten entsteht Ackerland und damit Leben, wo es vorher keines gab. Aber gerade dieser Prozess hat zur Austrocknung des Aralsees geführt. Einst ein riesiges Binnenmeer nahezu von der Fläche Bayerns, schrumpfte der See innerhalb der letzten 50 Jahre auf weniger als ein Zehntel seines Volumens und hinterließ ein lebensfeindliches Wüstengebiet. Von der UNO wird die Region um den ehemaligen Aralsee als „größtes ökologisches Katastrophengebiet neben Tschernobyl“ bezeichnet. In der westlichen Welt findet diese Umweltkatastrophe allerdings nur wenig Beachtung.

Moderation
Andreas M. Klein, M.A., Leiter Politisches Bildungsforum Hamburg

Datum Dienstag, 10. November 2015
Uhrzeit 19 Uhr bis 21 Uhr
Ort Vortragsraum (1. Etage) der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, Hamburg

LINKS zur Veranstalung: Konrad-Adenauer-Stiftung und SUB Hamburg

GEOGRAPHIE HAT/MACHT/BRAUCHT GESCHICHTE: Kontinuitäten und Brüche in der dt. Geographie – Über Geschichtssinn in der Geographie und die Disziplingeschichte der Kolonialzeit

Eine Veranstaltung im Rahmen der Kolloquiumsreihe:
GEOGRAPHIE HAT/MACHT/BRAUCHT GESCHICHTE: Kontinuitäten und Brüche in der dt. Geographie

Vortrag von Carsten Gräbel

Über Geschichtssinn in der Geographie und die Disziplingeschichte der Kolonialzeit

29.10.2015

Das Institut für Geographie an der Universität Hamburg und die Geographischen Gesellschaft in Hamburg e. V. werden sich in den nächsten Semestern intensiv mit der Genese, der Biographie, der inhaltlichen Ausrichtung und der gesellschaftlichen Relevanz der Geographischen Gesellschaft und des Geographischen Institutes in den Jahren seit ihrer Gründung bis in die 1970er Jahre beschäftigen. Zu diesem Zweck wurde im Sommer 2015 eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, welche zunächst für das Wintersemester 2015/2016 eine kleine Kolloquiumsreihe organisiert, um erste Sondierungen in Richtung kritischer Auseinandersetzung mit der Disziplingeschichte in Hamburg zu unternehmen. Zu diesen Veranstaltungen werden an drei Terminen Kolleginnen und Kollegen aus der Humangeographie ihre Recherchen und Überlegungen zur biographischen, institutionellen und thematischen Ausrichtung von geographischer Forschung- und Lehre und deren Wirkmächtigkeit in den Jahren von 1871- 1970 präsentieren.

Beginnen wird die Kolloquiumsreihe mit dem Vortrag von Dr. Carsten Gräbel. Dieser ist Diplom-Geograph und promovierter Historiker. Er lebt in Tübingen und ist Autor des kürzlich erschienen Buchs „Die Erforschung der Kolonien. Expeditionen und koloniale Wissenskultur deutscher Geographen, 1884-1919“.

Veranstaltet vom Institut für Geographie der Universität Hamburg und der Geographischen Gesellschaft in Hamburg e.V.

29.10.2015 | 18 Uhr | Raum 740 | Geomatikum | Bundesstraße 55

Die weiteren Termine sind noch in der Planung und werden demnächst bekannt gegeben.

Plakat zur Veranstaltung

ZUSATZTERMIN: GALICIEN – Natur und Kultur zwischen Douro und „Strand der Kathedralen“

ZUSATZTERMIN: GALICIEN – Natur und Kultur zwischen Douro und „Strand der Kathedralen“

Prof. Dr. Frank N. Nagel

Route im Überblick: Porto (Lufthansa-Flug von Hamburg) – Vila Real (Palácio de Mateus) – Chaves – Las Médulas – Lugo – Ribadeo (Praia das Catedrais) – A Coruña – Cabo Fisterra (Costa da Morte) – Santiago de Compostela – Cangas – Nationalpark Illas Cies (Islas Atlánticas) – Baiona – Tui – Laias Calderia – Montforte de Lemos – Cañón de Sil – Nationalpark Peneda- Gerês (Portugal) – Porto (Rückflug nach Hamburg)

Die Exkursion beginnt in Porto mit einem Rundgang durch die malerische Altstadt ( UNESCO Weltkulturerbe) und einer “Sechs Brücken-Schiffsfahrt” auf dem Douro, gefolgt von einem Besuch des berühmten Weingutes Mateus bei Vila Real. Themenschwerpunkte im weiteren Verlauf sind die zahlreichen geologisch bedingten Thermalquellen in Nordportugal und Galicien (Pedras Salgadas, Chaves, Laias Caldarias), z.T. seit Römerzeiten bekannt. Die ehemaligen Goldminen von Las Medulas, die begehbare Stadtmauer von Lugo und das Wahrzeichen von A Coruña, der Leuchtturm „Torre de Hercules“ (alle Standorte Weltkulturerbe) gehen ebenfalls auf die Römer zurück. Das keltische (Castro de Viladonga) und abendländische Erbe (Pilgerwege nach Santiago de Compostela und das Zentrum der Pilgerstadt, ebenfalls Weltkulturerbe) spielen im nationalen galicischen Bewusstsein und in der Kulturlandschaft eine bedeutende Rolle. Die häufig stürmischen (und schon von daher wahrlich atemberaubenden) Küsten wechseln zwischen morphologisch äußerst eindrucksvollen Steilküsten mit Höhlen und Torbögen (galicisch: Praia das Catedrais oder das Augas Santas) im Norden, der Todesküste (Costa da Morte) im Nordwesten und den klimatisch freundlicheren Rias Baixas im Südwesten Galiciens. Hier gibt es zahlreiche ausgedehnte Strände und Sommer-Badetourismus, den Anbau erlesener Weißweine und viele landestypische Lokale, in denen Pulpo und insbesondere Muscheln aus der vorgelagerten intensiven Muschelzucht mit ihren künstlichen Inseln (Bateas – Schiffstour mit Erläuterung und Kostproben) serviert werden. Von Cangas aus werden als Tagestour per Schiff die so gut wie unbewohnten Nationalpark-Inseln Illas Cies angesteuert. Die dortige Playa de Rodas wurde im Jahre 2007 zum schönsten Strand der Welt gekürt. Über Baiona, Tui und Ourense geht es nach Montforte de Lemos, wo am Fluß Sil eine weitere Bootstour unternommen wird (großartiger Canyon mit terrassierter Weinbaulandschaft, Denominación Ribeira Sacra). Über den portugiesischen Penede-Gerês Nationalpark und den ländlichen, interessanten Grenzort Lindoso geht es zurück nach Porto.

Termin: 08.09. – 22.09. 2016 (Anmeldeschluss 31.01. 2016)

Kosten: pro Person € 2.200,– /EZ-Zuschlag € 400,–.

Leistungen: Hin-und Rückflug nach Porto, Busfahrt, Schiffsfahrten, Besichtigungen, Übernachtung im DZ mit Frühstück und Abendessen.

Anmeldung: über Frau Wichers, Geographische Gesellschaft Hamburg, Tel: 040/4101714, E-Mail: ggh@geographie-hamburg.de
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um möglichst frühzeitige Anmeldung unter Nennung des Exkursionstermins (vereinfacht Exk. 2) und damit einhergehend um eine Anzahlung in Höhe von € 450,– (Rückzahlung bei Nichtzustandekommen).

Bankverbindung
Konto: Prof. Dr. Frank N. Nagel
Commerzbank Hamburg
IBAN: DE41 2008 0000 0402 5659 00

Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie weitere Informationen, auch über die Termine zur Restzahlung in 2016.

Die Exkursion wird zusammen mit der Freien Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur e.V., Wentorf, durchgeführt.

Durch Wald, Moor, Heide und Düne – Wandern auf dem Grünen Ring!

Durch Wald, Moor, Heide und Düne – Wandern auf dem Grünen Ring!

Einladung zur letzten Wandertour vom Mittleren Landweg bis Jenfeld – 25. Oktober 2015

 

Am 25. Oktober 2015 findet die neunte und damit letzte Wanderung der Aktion „Wandern auf dem Grünen Ring“ in diesem Jahr statt. Die 12,5 Kilometer lange Tour startet amS-Bahnhof Mittlerer Landweg. Von dort geht die Wanderung durch das Naturschutzgebiet Boberger Niederung mit Wald-, Moor-, Heide- und Dünenflächen. Weiter geht es entlang des Schleemer-Bach-Grünzugs und durch den Öjendorfer Park. Im drittgrößten Park in Hamburg liegt der Öjendorfer See, der zweimal so groß ist, wie die Binnenalster. Wald- und Wiesenflächen laden zu Naturbeobachtungen ein. Die Tour endet in Jenfeld, von wo diverse Buslinien die Wanderer wieder nach Hause bringen. Durchgeführt wird die Wanderung von den Sportvereinen HSN e.V und FSH e.V.. Um Anmeldung wird gebeten!

Die Daten der Wanderung auf einem Blick

Vom Mittleren Landweg bis Jenfeld

Datum Sonntag, 25. Oktober 2015
Streckenlänge 12,5 Kilometer
Uhrzeit (Start) 10 Uhr
Treffpunkt S-Bahnhof Mittlerer Landweg, Ausgang unten
Ziel Jenfeld Zentrum, Anschluss an Buslinie M 27 (Farmsen – Billstedt), M 10 (Wandsbek Markt) sowie Linie 263 und 35. //Ausstieg auf ca. halber Strecke mit Fußweg zum U-Bahnhof Billstedt möglich.

Anmeldung Anmeldung unter 040/ 6 68 14 22 oder 0157 / 03 03 15 25 (Bernd Heinrich)
(Hinweis: Die Strecke an einigen Stellen nicht für Kinderwagen oder – karren geeignet)

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr bieten die Behörde für Umwelt und Energie und das Landessportamt in Kooperation mit dem Verband für Turnen und Freizeit e. V. die Aktion „Wandern auf dem Grünen Ring“ bereits zum zweiten Mal an. Sieben Sportvereine haben neun unterschiedliche Wanderungen jeweils zwischen 8,7 und knapp 15 Kilometern rund um den 2. Grünen Ring organisiert, um Hamburgs Grün zu entdecken. Mit dieser Tour geht die erfolgreiche Saison in diesem Jahr zu Ende. Infos: www.hamburg.de/wandern-im-gruenen