Busexkursionen zu Wohnsiedlungen der „Neuen Heimat“ in Hamburg

Die drei ausgewählten Hamburger Wohnsiedlungen aus drei Jahrzehnten
stehen pars pro toto für viele Großbauprojekte in Deutschland in der
Nachkriegszeit. Sie bieten Einblick in die Architektur der „Neuen
Heimat“ sowie die stadtplanerischen, gesellschaftlichen und
politischen Entwicklungen, die der Veränderung der Vorstellung von
urbanem Wohnraum von der Gartenstadt bis zur eigenständigen
Großsiedlung zugrunde lagen. Alle drei Exkursionen beginnen mit einer
kurzen Einführung im Museum für Hamburgische Geschichte. Die
Ausstellung kann vor der Exkursion eigenständig mit dem Ticket für die
Bustour besichtigt werden. Start- und Endpunkt der Busrundfahrt ist
ebenfalls das Museum.

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Die „Neue Heimat“ im Film – Glanz, Kritik und Menschen Filmabende mit historischem Filmmaterial

Veranstaltungsort: Museum für Hamburgische Geschichte, Großer Hörsaal
Der Eintritt zu den Filmabenden ist frei.
Eine Besichtigung der Sonderausstellung ist bis 18:45 Uhr möglich.

22. August 2019, 19 Uhr
Filmabend: „Schöne Neue Heimat – Ein Wohnungsbaukonzern im
Widerspruch“. Geburtstagsfilm zum 50. Geburtstag von Albert Vietor.
Produktion: Cinecentrum, 1972, 16 Minuten „Neue Heimat Report“
Produktion: Cinecentrum, ca. 1968. 28 Minuten „Schöne Neue Heimat –
Ein Wohnungsbaukonzern im Widerspruch“. Radio Bremen, 12.6.1974, 43
Minuten

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Große Exkursion – Weltkulturerbe in Italien

Leitung: Prof. Dr. Jürgen Lafrenz, Universität Hamburg

Die Exkursion in Mittel- und Norditalien wird – abseits der großen Touristenzentren – ein vielfältiges Weltkulturerbe aufsuchen.

In Busseto und in Parma wird zur Zeit der Exkursion das Verdi-Festival stattfinden, in Modena spielt die Opera Pavarotti. Die Karten für einen Besuch im Teatro in Parma (13.10. Nabucco), Teatro in Busseto (13.10. Aida), oder in Modena (Programm noch nicht ausgewiesen) wären zeitig zu besorgen. Wenn die Teilnehmer/innen der Exkursion feststehen, werden sie per E-Mail die entsprechende Information erhalten, um sich individuell für einen Theaterbesuch zu entscheiden, bevor eine Bestellung der Karten, möglicherweise zentral, vorgenommen werden kann.

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Naturkundliche Wanderung im östlichen Bereich der Gemeinde Neu Wulmstorf

Leitung: Dr. Götz Goldammer, Hamburg

Die Samtgemeinde Neu Wulmstorf liegt an der Süd-Westgrenze der Hansestadt Hamburg. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde die Gemeinde aus insgesamt zehn Dörfern gebildet. Die Gemeinde Neu Wulmstorf besitzt heute gut 20.000 Einwohner, die zu etwa 80 % im Kernort Neu Wulmstorf leben. Dieser Kernort ist hinsichtlich seines Wachstums nunmehr an seine Grenzen gelangt. Das Zuwanderungsbestreben aus dem Ballungsraum Hamburg ist aber nach wie vor ungebrochen. Aktuell werden die kleineren Dörfer der Gemeinde in starkem Maße von Zuzüglern bevölkert. Die alten Dorfformen verlieren hierbei oftmals ihr angestammtes Gesicht.
Auf der Exkursion werden wir besonders den ländlich geprägten Ostteil Neu Wulmstorfs erwandern. Hierbei werden uns anthropogene, physisch-geographische wie auch ökologische Inhalte interessieren. Zu nennen hierfür wären der saaleeizeitliche Formenschatz, wie z. B. der Kiesabbau auf ehemaligen Sanderflächen. Siedlungsgeographische Sonderformen werden auf der Wanderung besichtigt werden. Das historische Knicknetz, sowie aktuelle Knickpflegemaßnahmen werden thematisiert werden. Vor fünf Jahren wurde in Neu Wulmstorf eine Biogasanlage erstellt, die künftig jährlich 750 ha Biomais verarbeiten wird. Der Nutzen und aktuelle Probleme, die hieraus resultieren, werden beleuchtet werden.
Die Länge der Wanderung wird ca. sechs Kilometer betragen. Bitte festes Schuhwerk und ausreichend Getränke mitbringen! Zur Mittagszeit wird in einem Imbiss eine Pause eingelegt werden.

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Bus-Exkursion Harz

Leitung: Dr. Klaus Hamann, Handeloh

Der Harz als Wirtschaftsfaktor, Nationalpark und die Geschichte des Hauses Stolberg-Wernigerode als prägender Faktor von Vegetation und Bergbau im Harz.
Auf der Hinfahrt am Beispiel von Otto Stolberg-Wernigerode der geschichtliche Hintergrund des Schlosses/Burgbaus im Historismus, das Schloss als zentrale Aufbewahrung von Beutekunst in der DDR und die Abwicklung im Rahmen der Restitution. Besichtigung des Schlosses- steiler Aufstieg! (incl. Eintritt). Die Entwicklung des Nationalparks auf der Fahrt zum Torfhaus durch Eindrücke vom Bus. Kleine Wanderung im Oberharz (Torfhaus).
Die Exkursion wird in Zusammenarbeit mit dem Naturkundlichen Museum Handeloh durchgeführt.

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Copenhagenize Hamburg: Auf dem Weg zur Fahrradstadt?

Leitung: Dr. Michael Waibel, Universität Hamburg

Alle Metropolen Deutschlands stehen vor der Herausforderung, einerseits die Mobilitätsbedürfnisse einer wachsenden Stadtbevölkerung zu befriedigen, andererseits Umweltbelastungen zu reduzieren und CO2-Einsparungsziele zu erreichen. In diesem Zusammenhang kann die Entwicklung zu einer Fahrradstadt als nicht-technikdominierter Teilbereich der Verkehrswende eine Schlüsselrolle einnehmen. Die Vorteile einer Fahrradstadt sind offensichtlich: Der innerstädtische Verkehr kann mit dem Rad auf kurzer und mittlerer Distanz kaum schneller abgewickelt werden. Das Rad ist im Vergleich zum Auto ein überaus raumökonomisches Verkehrsmittel. Gerade angesichts der zunehmenden Flächennutzungskonkurrenzen in Städten wie Hamburg, die durch Re-Urbanisierung, damit einhergehender Nachverdichtung sowie noch immer steigenden PKW-Zulassungszahlen gekennzeichnet sind, ist dies ein großer Vorteil. Zudem kann die Aufenthaltsqualität der Innenstädte gestärkt werden, nicht zuletzt durch den Wegfall von Schadstoff- und Geräuschemissionen gegenüber der Autonutzung. Unbestritten sind die positiven Folgen für die Gesundheit. Auch Hamburg hat 2008 offiziell eine Radverkehrsstrategie verabschiedet. Beim Copenhagenize Index landet allerdings Hamburg im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen wie Kopenhagen oder Amsterdam, aber auch im Vergleich zu Berlin oder München auf einem hinteren Platz.

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Bus-Exkursion zum Gutsbetrieb Kettenburg bei Visselhövede

Leitung: Dr. Klaus Hamann, Handeloh

Thema: Waldwirtschaft, Naturschutz und soziale Aspekte im Rahmen der Unterschutzstellung von FFH-Gebieten in Niedersachsen. Mit Hilfe von verschiedenen Waldbildern werden Unterschutzstellungskriterien und die Umsetzung von Vorgaben der FFH-Richtlinie besprochen. Die Problematik der Auswirkungen auf den Bewirtschafter und die Folgen werden thematisiert. Auf der Busfahrt gibt es eine Einführung in die FFH-Richtlinie und den Stand der Umsetzung in Hamburg und Niedersachsen im Vergleich.

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Ausstellung Studienprojekt Peru 2018

Der Bergbau ist in Peru ein wichtiger Wirtschaftszweig und ein
Thema, das polarisiert. Wir wollten zuhören und nachfragen: Welche
Positionen gibt es? Und was hat das mit uns hier in Hamburg zu tun?

Hiermit laden wir sehr herzlich zur Ausstellung „Perú, ¿un país
minero? Positionen und Konflikte rund um den Bergbau in Peru“ am
Freitag, 8. Februar ab 16 Uhr im Geomatikum, Bundesstraße 55, Raum
740 (barrierefrei) im 7. Stock ein.

Wir lassen Betroffene, Minenmitarbeiter*innen und
Regierungsvertreter*innen zu Wort kommen – und zeigen unsere
Eindrücke und Ergebnisse, die wir während unserer Studienreise im
Sommer 2018 in den Regionen Junín und Áncash unter der Leitung von
Prof. Dr. Martina Neuburger gesammelt haben. Mit Hilfe von Bild-,
Ton- und Filmaufnahmen kann in die einzelnen Schritte der
Forschungsarbeit bei peruanischen Snacks eingetaucht werden.

Die Ausstellung ist offen für alle Interessierte, insbesondere auch
für Studierende, die sich über das Studienprojekt informieren wollen.

Im Anschluss daran zeigen wir den Film „Geschichten des Wassers“ des
peruanischen Netzwerks Red Muqui (Spanisch mit deutschen Untertiteln).

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen!

Alina Viehoff, Calvin Stech, Friederike Jenn, Judith Rötgers und
Linda Meier (Studierende der Geographie an der Universität Hamburg)

1169. Sitzung: Gletscherdynamik und Bewässerungsfeldbau: Sozio-Hydrologie im Nordwest-Himalaya

Im Rahmen der Vortragsreihe:
Geographie heute: Wirkungen von Extremereignissen und gesellschaftspolititsche Herausforderungen

Prof. Dr. Marcus Nüsser, Universität Heidelberg

Gletscherdynamik und Bewässerungsfeldbau: Sozio-Hydrologie im Nordwest-Himalaya

Der Bewässerungsfeldbau stellt eine zentrale Komponente der Lebenssicherung lokaler Gemeinschaften im nordwestlichen Himalaya und in den angrenzenden Hochgebirgen dar. Gletscher, Schnee und Permafrost bilden die natürlichen Wasserspeicher in diesem sozio-hydrologischen System. Klimawandel und sozioökonomische Veränderungen erfordern kontinuierliche Anpassungsmaßnahmen der Hochgebirgsbevölkerung. Auf Grundlage eigener Studien zur Gletscherdynamik und zum Landnutzungswandel werden neben den allgemeinen Entwicklungen auch lokale Besonderheiten aufgezeigt. In diesem Zusammenhang werden auch die „künstlichen Gletscher“ im nordindischen Ladakh diskutiert, die in den vergangenen Jahren teilweise als geeignete Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel dargestellt wurden. Weiterlesen

1170. Sitzung: Hitzewellen: Auswirkungen auf den Menschen und lokale Gegenmaßnahmen

Im Rahmen der Vortragsreihe:
Geographie heute: Wirkungen von Extremereignissen und gesellschaftspolititschen Herausforderungen

Prof. Dr. Wilhelm Kuttler, Universität Duisburg-Esseng

Hitzewellen: Auswirkungen auf den Menschen und lokale Gegenmaßnahmen

Langanhaltende Hitze kann beim Menschen zu verstärkten Gesundheitsbelastungen führen. Anhand von Mortalitätsstatistiken wird der witterungsbedingte Anteil an den jährlichen Todesfällen in Deutschland untersucht. Analysen meteorologischer Zeitreihen ergeben, dass sowohl die Anzahl an heißen Tagen als auch die Dauer und Häufigkeit von Hitzewellen während der vergangenen Jahrzehnte zugenommen hat. Modellbasierte Untersuchungen im Rahmen des globalen Klimawandels weisen für die nahe und ferne Zukunft eine weitere Steigerung auf. Wärme und Hitze wirken sich jedoch nicht nur auf den Menschen direkt aus, sondern indirekt auch über eine Beeinflussung gasförmiger und partikulärer Luftinhaltsstoffe, die, bei hohen Konzentrationen, zum Beispiel in Städten, ebenfalls gesundheitsschädigende Wirkungen nach sich ziehen können. Im Vortrag werden zudem Maßnahmen genannt, die auf lokaler Ebene zu einer Reduzierung der thermischen und lufthygienischen Belastung führen. Weiterlesen